Mehr zum Thema MDR1 Seit
vielen Jahrzehnten ist bekannt, dass vor allem einige
Hütehundrassen auf bestimmte Medikamente mit einer
Überempfindlichkeit reagieren.
Dieses wird häufig auch als
„Ivermectin-Empfindlichkeit“ bezeichnet.
Tierärzte wissen auch, dass man solchen Hunden einige
Medikamente und Narkosemittel nicht verabreichen darf. Seit einigen Jahren ist das
betreffende Gen, welches für diese Reaktion verantwortlich
ist, lokalisiert worden und ist heute allgemein als
„MDR1“ unter Züchtern dieser Rassen
bekannt.
Folgende Testergebnisse sind möglich: +/+ = frei von MDR1
+/- =
Träger von MDR1,
das heißt der Hund selber hat es nicht, kann es aber vererben.
-/- = Der
Hund hat MDR1 Die
Genvariante -/- bringt keinerlei
Beeinträchtigung der alltäglichen
Lebensqualität.
Mit der Unverträglichkeit bestimmter Arzneien können
Veterinärmediziner seit Jahrzehnten gut umgehen.
Es handelt sich hier um keine
Erkrankung, wie etwa HD.
Es ist lediglich eine Unverträglichkeit gegenüber
bestimmten Medikamenten.
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